Kürbis – Gnocchi in Salbeibutter

Dieses Kürbis-Lieblings-Rezept habe ich heute für eine Bloggeraktion aufgeschrieben und fotografiert. Die Liebe Evi von Mrs Greenhouse hat nämlich dazu aufgerufen, dass jeder heute sein Lieblings Kürbisrezept teilt. Auf Instagram unter dem #letscookthekürbis findet ihr nun viele Kürbis-Rezeptideen.

Mein Hokkaido-Kürbis-Pflanze hat sich im Garten als etwas anderen Kürbis entpuppt, also musste ich dieses Jahr den Hokkaido auf dem Bauernmarkt kaufen. Ich mag den Kürbis so gerne, weil ich ihn nicht schälen muss, er nicht so fasrig ist und einen wundervollen Geschmack hat. Genau das richtige für die Verarbeitung zu Gnocchi. Die Kartoffeln und den Salbei habe ich allerdings im Garten und auf dem Balkon.

Die Menge des Gnocchi-Teiges ist sehr viel und reicht locker auch für 6 Personen. Ich mach bei Gnocchi gerne größere Menge. Wenn ich mir den Aufwand mache, dann möchte ich auch etwas länger etwas davon haben. Ich nehme sie mir am nächsten Tag z.B. mit in die Arbeit als Mittagessen oder ich fiere die Hälfte ein.

4-6 Personen | 50-60 Minuten

Zutaten:

Teig:

  • 400g Hokkaido-Kürbis
  • 400g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Ei
  • Ca. 300g Mehl (nach Bedarf)
  • 50g Haselnussmehl?
  • 40g Parmesan
  • Etwas Muskatnuss, frisch gemahlen
  • 1 Messerspitze Zimt
  • + Mehl für die Arbeitsfläche

Sauce:

  • 10 Salbeibutter
  • 80g Butter
  • Parmesan zum bestreuen
  • Handvoll Haselnüsse ca. 40g
  • 150 Roquefort/ Blauschimmel Käse

Zubereitung:

Kürbis entkernen und in grobe Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls in grobe Würfel scheiden. Beide zusammen in einen Dämpfeinsatz geben und für ca. 20 Minuten dämpfen bis sie gar sind. Wer keinen Dämpfeinsatz hat, kann beides auch im leicht gesalzenen Wasser kochen, hier beim Herausnehmen daran denken alles gut abtropfen zu lassen, damit der Teig nicht verwässert wird.

Gegarte Kartoffel mit dem Kürbis durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel geben oder in einer Schüssel mit einem Kartoffel-Stamper zu Brei drücken. Haselnussmehl, Parmesan, Ei, Zimt und Muskatnuss unterrühren mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Mehl nach und nach dazugegeben, je nach Gegebenheit der Zutaten wird mehr oder weniger Mehl gebraucht bis daraus ein Teig glatter Teig entstanden ist der nicht mehr klebt. Falls nötig, nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einem Großen Topf, leicht gesalzenes Wasser zum Simmern bringen. Wichtig, es darf nicht sprudelnd kochen!

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, einen Teil des Teiges nehmen, eine 1 cm dicke Rolle formen und davon kleine Gnocchi schneiden. Ich lasse sie am liebsten so rustikal und nicht zu perfekt. Man darf ruhig sehen, dass sie selbst gemacht sind. Wer möchte kann aber auch eine andere Form herausarbeiten. Hier ein paar Beispiele:

In einer großen Pfanne Butter bei mittlerer Stufe schmelzen, Salbeiblätter und grob gehackte Haselnüsse hineingeben.

Gnocchi nach und nach in simmernde Wasser geben, nach ca. 2 Minuten sobald sie oben schwimmen Abschöpfen, kurz abtropfen lassen und dann in die Pfanne mit Butter und Salbei geben.

Wenn alle Gnocchi in der Pfanne sind, alles vorsichtig umrühren, damit jedes Gnocchi mit der feinen Salbeibutter umgeben ist. Die Gnocchi auf Tellern anrichten und zum Schluss etwas von dem Blauschimmelkäse darüber zupfen. Es kann auch gerne noch etwas Parmesan darüber gerieben werden, für allem für die, die keinen Blauschimmelkäse mögen.

Tipp: ich mach meistens ein „Test-Gnocchi“. Den ich schonmal vorab koche und schaue ob der Teig zusammenhält. Gegebenenfalls gebe ich noch etwas Mehl hinzu.

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