Wintergemüse mit Steckrüben-Kartoffelpüree

Dieses Gericht kann je nach Jahreszeit variieren, das Gemüse kann auf die jeweilige Saison abgewandelt werden. Wenn man keine Steckrübe bekommt, kann man ebenfalls Kohlrabi verwenden. Hierbei sind keine Grenzen gesetzt. Wem hier das Fleisch fehlt, kann dieses Gericht auch als Beilage für ein Fleischgericht verwenden. Werdet kreativ!

4 Personen | 30-40 Minuten Zubereitungszeit |

Zutaten

Ofengemüse:

  • 4 Karotten (bunte Karotten)
  • 4 Rote und/oder Gelbe Bete
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 Stangen Schwarzwurzel
  • 2 Pastinaken
  • 5 Zehen Knoblauch
  • 4 Topinambur Knollen
  • 6 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 6 Stängel glatte Petersilie

Püree:

  • 600g Kartoffeln, mehlig kochend
  • 400g Steckrüben
  • 60g Butter (davon Braune Butter 30g)
  • 50ml Milch
  • 1 EL Meerrettich Senf
  • Etwas Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Karotten, Pastinaken gut waschen und halbieren, Rote Bete gut waschen und vierteln. Die Zwiebel schälen und die Topinambur Knollen mit dem Sparschäler schälen. Knoblauch in der Schale lassen.

Das Ofengemüse auf ein Backblech geben, mit 6 EL Olivenöl übergießen. Salz, Pfeffer darüber streuen und mit den Händen alles gut durchmischen. Dann nebeneinander auf dem Blech verteilen und für 30-40 Minuten bei 180°C in den Ofen geben.

Für das Püree die Kartoffeln und Steckrübe schälen, in grobe Stücke schneiden und in Salzwasser kochen. Sobald beides gar ist, das restliche Wasser abgießen. Die Hälfte der Butter und Milch dazugeben und mit einem Kartoffelstampfer zu einem Püree stampfen. Die andere Hälfte der Butter erhitzen bis daraus eine süßlich-nussige „braune Butter“ entsteht, diese Ebenfalls in das Püree geben. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Püree auf einen Teller geben, das Ofengemüse (den Knoblauch aus der schützenden Schale befreien) dazulegen und mit grobgehackter Petersilie bestreuen.

Tipp – so schält man Schwarzwurzel am besten

Die Schwarzwurzel ist etwas aufwändig zu schälen bzw. sie sondert dabei einen sehr klebrigen und färbenden Saft ab. Ich habe einen guten Tipp erhalten wie die Stangen ohne riesen Sauerei zu schälen sind. Das Waschbecken (oder eine großen Schüssel) zu einem Drittel mit kaltem Wasser füllen und die Schwarzwurzel mit Gummi-Handschuhen bewaffnet unter Wasser schälen. Zitronensaft von einer halben Zitrone in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben, die geschnittenen Schwarzwurzeln dazu damit sich die weiße Wurzel nicht braun verfärben. Mit diesen Tipps hat es super funktioniert und ich bin begeistert von dem feinen nussigen Geschmack der Schwarzwurzel.

 

 

 

 

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